tier. man wird doch bitte unterschicht
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Beschreibung
ÖSTERREICHISCHE ERSTAUFFÜHRUNG
In seinem neuen Stück stellt Ewald Palmetshofer einmal mehr die Frage: Was ist ein Mensch? Und was ist er überhaupt wert in unserer Gesellschaft? Was darf ein Mensch hoffen in den Randbezirken des Sozialen, wo die einzige Gewissheit das Ausgeschlossensein ist?
Ein Ort am Rand, irgendwo. Erika geht ab und zu dem alten Schuldirektor pflegerisch zur Hand. Dessen Sohn lebt in der Stadt, sich um den Vater kümmern kann er nicht. Das macht dafür die Erika. Am Wochenende kellnert sie als Aushilfskraft. Sie schlägt sich halt so durch. Als dann der Sohn mal nach dem Rechten schaut, am Land, das langsam stirbt, wird deutlich, dass sich diese drei vor vielen Jahren schon sehr nah gekommen sind. Egal. Der Alte hat sich mittlerweile schon in einer Todessehnsucht wohnlich eingerichtet, der Junge in seiner Stadt. Nur Erika sucht noch das Warme, das den Menschen in ihr drin zum Schmelzen bringt, damit die Wörter kommen, die erzähl'n. Weil Tiere sprechen nicht.
(Ewald Palmetshofer)
In seinem neuen Stück stellt Ewald Palmetshofer einmal mehr die Frage: Was ist ein Mensch? Und was ist er überhaupt wert in unserer Gesellschaft? Was darf ein Mensch hoffen in den Randbezirken des Sozialen, wo die einzige Gewissheit das Ausgeschlossensein ist?
Ein Ort am Rand, irgendwo. Erika geht ab und zu dem alten Schuldirektor pflegerisch zur Hand. Dessen Sohn lebt in der Stadt, sich um den Vater kümmern kann er nicht. Das macht dafür die Erika. Am Wochenende kellnert sie als Aushilfskraft. Sie schlägt sich halt so durch. Als dann der Sohn mal nach dem Rechten schaut, am Land, das langsam stirbt, wird deutlich, dass sich diese drei vor vielen Jahren schon sehr nah gekommen sind. Egal. Der Alte hat sich mittlerweile schon in einer Todessehnsucht wohnlich eingerichtet, der Junge in seiner Stadt. Nur Erika sucht noch das Warme, das den Menschen in ihr drin zum Schmelzen bringt, damit die Wörter kommen, die erzähl'n. Weil Tiere sprechen nicht.
(Ewald Palmetshofer)
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