Günther Heeg
Prophezeiung 20/11
Dirk Pilz
Theater FACT
Christian Horn
euro-scene Leipzig
Hellerau - Europäisches Zentrum der Künste Dresden
Sigrid Gareis
Gordana Vnuk
Schaubühne im Lindenfels
Rolf Dennemann
21. Festival 2011 - Tonstörung
Klemens Wannenmacher
euro-scene
Thalia Theater Halle
Ann-Elisabeth Wolff
WERK 2 - Kulturfabrik Leipzig
Tilmann Broszat
Lange Nacht des Tanzes
Tonstörung
Festivalcafé
Wolfgang Schilling
22. Festival 2012 - Herbstzeitlose
euro-scene Leipzig
BühnePremieren
Selbstbeschreibung
euro-scene Leipzig
Festival zeitgenössischen europäischen Theaters
Die euro-scene Leipzig findet vom 08. – 13. November 2011 unter dem Motto »Tonstörung« zum 21. Mal statt. Das Festival zeitgenössischen europäischen Theaters zeigt 12 Gastspiele aus 10 Ländern in rund 25 Vorstellungen und 9 Spielstätten. Die Schirmherrschaft übernahm Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig.
Das Festivalprogramm umfasst Theater, Tanz, musikalische Bühnenformen, Performances und ein Stück für Kinder. Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Filmen, Gesprächen und einem Workshop ergänzt die Gastspiele. Die Programmauswahl liegt in den Händen von Festivaldirektorin Ann-Elisabeth Wolff.
Der Wettbewerb »Das beste deutsche Tanzsolo« nach einer Konzeption von Alain Platel, Gent, findet innerhalb des Festivals zum 10. Mal statt. Die Ausschreibung erfolgt im Juni 2011.
Das Festivalprogramm ist online ab 01.07.2011 unter www.euro-scene.de einsehbar.
1. Die euro-scene Leipzig
Das Festival euro-scene Leipzig wurde im Jahr 1991 gegründet und findet jährlich im November statt. Es bringt experimentelles Theater und innovativen Tanz aus ganz Europa nach Leipzig und gehört zu den kulturellen Höhepunkten der Stadt. Die euro-scene Leipzig ist das einzige Festival für zeitgenössisches Theater und modernen Tanz in den neuen Bundesländern und gehört zu den wichtigsten seiner Art in Europa.
Die euro-scene Leipzig zeigt die aktuellsten Entwicklungen in der europäischen Tanz- und Theaterszene und präsentiert jährlich etwa 15 verschiedene Gastspiele mit insgesamt rund 25 Vorstellungen in ca. 9 verschiedenen Spielstätten. Dazu gehören die Bühnen von Schauspiel und Oper ebenso wie die der freien Szene und ungewöhnliche, neu zu entdeckende Orte. Die Dauer beträgt jeweils 6 Tage (Dienstag bis Sonntag).
Das Publikum reicht von zahlreichen Studenten über die gebildete Mittelschicht bis hin zu vielen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Neben den Leipzigern kommen immer mehr Zuschauer aus der Umgebung, anderen deutschen Städten und dem Ausland. Außerdem ist das Festival ein fester Anlaufpunkt für nationale und internationale Fachkollegen.
2. Programmauswahl
Wichtige Kriterien für die Auswahl der Künstler sind: hohe Professionalität, internationale Qualität, Innovation, äußerst individuelle künstlerische Handschriften, Mut zum ästhetischen Experiment. Die euro-scene Leipzig spürt neue Tendenzen auf, bekennt sich zu zeitbezogenen und sozial engagierten Themen, ist Drehscheibe zwischen West- und Osteuropa und überschreitet Genregrenzen. Vor allem sollen die Inszenierungen menschlich berühren, aufregen, aber auch aufstören, Denkanstöße und Diskussionsstoff geben.
Dabei setzt sich das Festivalprogramm sowohl aus »großen Namen«, den bereits durchgesetzten Regisseuren und Choreografen der internationalen Theater- und Tanzszene, als auch vor allem aus jungen, zu entdeckenden und zu fördernden Compagnien zusammen. Die eigenen künstlerischen Kräfte der Stadt werden punktuell in das internationale Geschehen einbezogen. Zu einem der Festivalhöhepunkte entwickelte sich der Wettbewerb »Das beste deutsche Tanzsolo« in der Konzeption von Alain Platel aus Gent/Belgien. Der seit 1997 biennal auf dem schon legendären 7 Meter Durchmesser großen, runden Tisch stattfindende Wettbewerb findet 2009 zum 9. Mal statt.
Die euro-scene Leipzig wählt seit einigen Jahren jeweils ein Motto oder thematische Schwerpunkte, um die Gastspiele zu konzentrieren und das Angebot eines »Gemischtwarenladens« zu vermeiden. So lauteten die Überschriften zum Beispiel »Leibesvisitationen« (2001), »Wurzeln & Visionen« (2002), »Die Liebe – Chance der Unmöglichkeit« (2003), »Das Eigene im Gefüge« (2004), »Wahlverwandtschaften« (2005), »Konsonanzen – Dissonanzen« (2006), »Spaltungen« (2007), »Taumelnd auf glatter See« (2008), »Sonnenfinsternis« (2009) und »Spurensuche« (2010). Ein Rahmenprogramm mit Gesprächen, Workshops und Filmen ergänzt jeweils das Festival.
3. Struktur, Team und Etat
Die euro-scene Leipzig wird veranstaltet vom Sächsischen Verein zur Förderung des kulturellen Austauschs nationaler und internationaler Tanz- und Theatergruppen e. V. Das Team besteht aus drei Festangestellten (Geschäftsführerin und künstlerische Direktorin, Assistenz der Geschäftsführung, Verwaltungsleiterin) sowie zeitbedingten Honorarkräften (Technische Leitung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Grafiker, Sekretariat).
Der jährliche Gesamtetat beträgt im 20. Festivaljahr etwa 690.000,00 EUR. Darin enthalten sind alle Kosten der Vorbereitung, Organisation und Durchführung des Festivals, so die Compagniekosten, Mieten für Spielstätten, Personal- und Bürokosten, Technikanmietungen usw. Dies ist für ein internationales Festival dieser Größe ein recht bescheidener Etat, der zudem jährlich immer wieder Kürzungen ausgesetzt ist und keinerlei Planungssicherheit gibt. Das Festival wird finanziert durch die Stadt Leipzig und den Freistaat Sachsen.
Das BMW Werk Leipzig ist seit 2004 Hauptpartner des Festivals und verlängerte seinen Vertrag bis 2012. Hinzu kommen gastspielbedingte Unterstützungen von Stiftungen und kulturellen Ländervertretungen, z. B. Botschaften. Medienpartner ist ZDFtheaterkanal, Kulturpartner ist MDR Figaro.
4. Netzwerkarbeit
Die nationalen und internationalen Kontakte sind außerordentlich vielfältig. Das Festival ist seit 1992 Mitglied im IETM (Informal European Theatre Meeting, Sitz Brüssel), dem wichtigsten Netzwerk für freies Theater in Europa mit rund 450 Mitgliedern, und leistet dabei eine wichtige Öffentlichkeitsarbeit und Repräsentation für die Stadt Leipzig, den Freistaat Sachsen und die neuen Bundesländer.
Weiterhin ist die euro-scene Leipzig aktives Mitglied im ITI (Internationales Theaterinstitut) – Zentrum Bundesrepublik Deutschland, Berlin.
Die euro-scene Leipzig gehört seit 2002 zu den zehn Co-Veranstaltern der Tanzplattform Deutschland (mit Institutionen in Berlin, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Hamburg, Hannover, München, Nürnberg und Stuttgart), des bedeutendsten Festivals für innovativen Tanz der Bundesrepublik. Die Tanzplattform Deutschland ist ein Ereignis von internationalem Rang und wird alle zwei Jahre in einer anderen Stadt ausgetragen. Der Sächsische Verein zur Förderung des kulturellen Austauschs nationaler und internationaler Tanz- und Theatergruppen e. V. wurde, bedingt durch das große Renommee der euro-scene Leipzig, mit der Organisation und Durchführung der Tanzplattform Deutschland 2002 beauftragt. Unter der Projektleitung von Ann-Elisabeth Wolff und Co-Direktion von Michael Freundt, langjähriger Mitarbeiter der euro-scene Leipzig, fand erstmals eine Tanzplattform in den neuen Bundesländern statt. Über 350 Veranstalter und Journalisten aus aller Welt sowie 35 Vertreter von Goethe-Instituten kamen vom 06.-10.02.2002 nach Leipzig und erlebten 24 Choreografien in rund 45 Vorstellungen.
Festival zeitgenössischen europäischen Theaters
Die euro-scene Leipzig findet vom 08. – 13. November 2011 unter dem Motto »Tonstörung« zum 21. Mal statt. Das Festival zeitgenössischen europäischen Theaters zeigt 12 Gastspiele aus 10 Ländern in rund 25 Vorstellungen und 9 Spielstätten. Die Schirmherrschaft übernahm Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig.
Das Festivalprogramm umfasst Theater, Tanz, musikalische Bühnenformen, Performances und ein Stück für Kinder. Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Filmen, Gesprächen und einem Workshop ergänzt die Gastspiele. Die Programmauswahl liegt in den Händen von Festivaldirektorin Ann-Elisabeth Wolff.
Der Wettbewerb »Das beste deutsche Tanzsolo« nach einer Konzeption von Alain Platel, Gent, findet innerhalb des Festivals zum 10. Mal statt. Die Ausschreibung erfolgt im Juni 2011.
Das Festivalprogramm ist online ab 01.07.2011 unter www.euro-scene.de einsehbar.
1. Die euro-scene Leipzig
Das Festival euro-scene Leipzig wurde im Jahr 1991 gegründet und findet jährlich im November statt. Es bringt experimentelles Theater und innovativen Tanz aus ganz Europa nach Leipzig und gehört zu den kulturellen Höhepunkten der Stadt. Die euro-scene Leipzig ist das einzige Festival für zeitgenössisches Theater und modernen Tanz in den neuen Bundesländern und gehört zu den wichtigsten seiner Art in Europa.
Die euro-scene Leipzig zeigt die aktuellsten Entwicklungen in der europäischen Tanz- und Theaterszene und präsentiert jährlich etwa 15 verschiedene Gastspiele mit insgesamt rund 25 Vorstellungen in ca. 9 verschiedenen Spielstätten. Dazu gehören die Bühnen von Schauspiel und Oper ebenso wie die der freien Szene und ungewöhnliche, neu zu entdeckende Orte. Die Dauer beträgt jeweils 6 Tage (Dienstag bis Sonntag).
Das Publikum reicht von zahlreichen Studenten über die gebildete Mittelschicht bis hin zu vielen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Neben den Leipzigern kommen immer mehr Zuschauer aus der Umgebung, anderen deutschen Städten und dem Ausland. Außerdem ist das Festival ein fester Anlaufpunkt für nationale und internationale Fachkollegen.
2. Programmauswahl
Wichtige Kriterien für die Auswahl der Künstler sind: hohe Professionalität, internationale Qualität, Innovation, äußerst individuelle künstlerische Handschriften, Mut zum ästhetischen Experiment. Die euro-scene Leipzig spürt neue Tendenzen auf, bekennt sich zu zeitbezogenen und sozial engagierten Themen, ist Drehscheibe zwischen West- und Osteuropa und überschreitet Genregrenzen. Vor allem sollen die Inszenierungen menschlich berühren, aufregen, aber auch aufstören, Denkanstöße und Diskussionsstoff geben.
Dabei setzt sich das Festivalprogramm sowohl aus »großen Namen«, den bereits durchgesetzten Regisseuren und Choreografen der internationalen Theater- und Tanzszene, als auch vor allem aus jungen, zu entdeckenden und zu fördernden Compagnien zusammen. Die eigenen künstlerischen Kräfte der Stadt werden punktuell in das internationale Geschehen einbezogen. Zu einem der Festivalhöhepunkte entwickelte sich der Wettbewerb »Das beste deutsche Tanzsolo« in der Konzeption von Alain Platel aus Gent/Belgien. Der seit 1997 biennal auf dem schon legendären 7 Meter Durchmesser großen, runden Tisch stattfindende Wettbewerb findet 2009 zum 9. Mal statt.
Die euro-scene Leipzig wählt seit einigen Jahren jeweils ein Motto oder thematische Schwerpunkte, um die Gastspiele zu konzentrieren und das Angebot eines »Gemischtwarenladens« zu vermeiden. So lauteten die Überschriften zum Beispiel »Leibesvisitationen« (2001), »Wurzeln & Visionen« (2002), »Die Liebe – Chance der Unmöglichkeit« (2003), »Das Eigene im Gefüge« (2004), »Wahlverwandtschaften« (2005), »Konsonanzen – Dissonanzen« (2006), »Spaltungen« (2007), »Taumelnd auf glatter See« (2008), »Sonnenfinsternis« (2009) und »Spurensuche« (2010). Ein Rahmenprogramm mit Gesprächen, Workshops und Filmen ergänzt jeweils das Festival.
3. Struktur, Team und Etat
Die euro-scene Leipzig wird veranstaltet vom Sächsischen Verein zur Förderung des kulturellen Austauschs nationaler und internationaler Tanz- und Theatergruppen e. V. Das Team besteht aus drei Festangestellten (Geschäftsführerin und künstlerische Direktorin, Assistenz der Geschäftsführung, Verwaltungsleiterin) sowie zeitbedingten Honorarkräften (Technische Leitung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Grafiker, Sekretariat).
Der jährliche Gesamtetat beträgt im 20. Festivaljahr etwa 690.000,00 EUR. Darin enthalten sind alle Kosten der Vorbereitung, Organisation und Durchführung des Festivals, so die Compagniekosten, Mieten für Spielstätten, Personal- und Bürokosten, Technikanmietungen usw. Dies ist für ein internationales Festival dieser Größe ein recht bescheidener Etat, der zudem jährlich immer wieder Kürzungen ausgesetzt ist und keinerlei Planungssicherheit gibt. Das Festival wird finanziert durch die Stadt Leipzig und den Freistaat Sachsen.
Das BMW Werk Leipzig ist seit 2004 Hauptpartner des Festivals und verlängerte seinen Vertrag bis 2012. Hinzu kommen gastspielbedingte Unterstützungen von Stiftungen und kulturellen Ländervertretungen, z. B. Botschaften. Medienpartner ist ZDFtheaterkanal, Kulturpartner ist MDR Figaro.
4. Netzwerkarbeit
Die nationalen und internationalen Kontakte sind außerordentlich vielfältig. Das Festival ist seit 1992 Mitglied im IETM (Informal European Theatre Meeting, Sitz Brüssel), dem wichtigsten Netzwerk für freies Theater in Europa mit rund 450 Mitgliedern, und leistet dabei eine wichtige Öffentlichkeitsarbeit und Repräsentation für die Stadt Leipzig, den Freistaat Sachsen und die neuen Bundesländer.
Weiterhin ist die euro-scene Leipzig aktives Mitglied im ITI (Internationales Theaterinstitut) – Zentrum Bundesrepublik Deutschland, Berlin.
Die euro-scene Leipzig gehört seit 2002 zu den zehn Co-Veranstaltern der Tanzplattform Deutschland (mit Institutionen in Berlin, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Hamburg, Hannover, München, Nürnberg und Stuttgart), des bedeutendsten Festivals für innovativen Tanz der Bundesrepublik. Die Tanzplattform Deutschland ist ein Ereignis von internationalem Rang und wird alle zwei Jahre in einer anderen Stadt ausgetragen. Der Sächsische Verein zur Förderung des kulturellen Austauschs nationaler und internationaler Tanz- und Theatergruppen e. V. wurde, bedingt durch das große Renommee der euro-scene Leipzig, mit der Organisation und Durchführung der Tanzplattform Deutschland 2002 beauftragt. Unter der Projektleitung von Ann-Elisabeth Wolff und Co-Direktion von Michael Freundt, langjähriger Mitarbeiter der euro-scene Leipzig, fand erstmals eine Tanzplattform in den neuen Bundesländern statt. Über 350 Veranstalter und Journalisten aus aller Welt sowie 35 Vertreter von Goethe-Instituten kamen vom 06.-10.02.2002 nach Leipzig und erlebten 24 Choreografien in rund 45 Vorstellungen.
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