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Republikanisches Trauerspiel in fünf Aufzügen
Die Verschwörung der Nobili gegen die tyrannische Herrschaft des Dogen Andrea Doria und vor allem die Furcht vor der bevorstehenden Regentschaft seines Neffen Gianettino hat noch keinen Führer. Die „Mißvergnügten“, allen voran der verschworene Republikaner Verrina, versuchen, den Fiesco zu gewinnen, der es aber, zumindest scheinbar, mit der Partei des Doria hält. Fiescos Frau Leonore, die sich von Dorias Schwester Julia gedemütigt fühlt und in ihr eine Nebenbuhlerin um das Herz ihres Mannes findet, sieht den Kontakt des Fiesco zum Dogen mit Unwillen. Sie allerdings, der Fiesco vor der Julia Imperiali Genugtuung hat widerfahren lassen, erkennt diesen Willen zur Macht in Fiesco und ahnt, dass er seinen Kampf nicht überleben wird. Als Leonore maskiert am Kampf teilnimmt, findet sie allerdings irrtümlich zuerst den Tod von seiner Hand. Fiesco weiß durch den Mohren, den der Doria als Mörder engagiert hat, von dem geplanten Anschlag des Dogen, auch gegen ihn selbst. Er spielt also den Mohren geschickt gegen die Partei des Doria aus und setzt sich an die Spitze der Verschwörung. Verrina aber, der nicht gewillt ist, in Fiesco einen zweiten Tyrannen zu dulden, beschließt dessen Tod.
Schiller hat im Laufe seines Lebens mit dem Fiesco immer wieder gehadert und mehrere Varianten für einen Schluss geschrieben.
Der renommierte Regisseur Wolfgang Engel, der in der deutschen Theaterlandschaft seinen Platz seit langer Zeit erfolgreich einnimmt, wird in der Spielzeit 2009/10 dieses Stück auf die große Bühne des Deutschen Nationaltheaters Weimar bringen.
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