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Operette in drei Akten
Lippen schweigen, 's flüstern Geigen: Hab mich lieb!
Gerade ist es Graf Danilo dank der Grisetten im Nachtclub Maxim einigermaßen gelungen, seine Jugendliebe Hanna zu vergessen, da ruft ihn die patriotische Pflicht: Er soll die viele Millionen schwere Witwe des Hofbankiers Glawari heiraten. Nur so lässt sich der Staatsbankrott seiner Heimat noch abwenden. Der Haken: die Witwe ist besagte Hanna, die Danilo vor vielen Jahren feige sitzen gelassen hatte. Lehárs meisterliche Tanzoperette, in der ein Ohrwurm den anderen jagt, erzählt von der Liebe als einem unerbittlichen Kampf mit sich selbst und dem Objekt der Begierde: Verloren hat, wer als erster zugibt, dass er noch immer Gefühle für den anderen hegt. Allein das Orchester erzählt unablässig von dem, was alle verbindet – und erzwingt zu guter Letzt sogar ein Happy End. Für Die Lustige Witwe kehrt die amerikanische Regisseurin und Choreografin Lydia Steier, deren Lesarten von Ruggero Leoncavallos Der Bajazzo und Ferruccio Busonis Turandot 2009 überregionales Aufsehen erregt haben, ans DNT zurück. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen von Martin Hoff, der in der vergangenen Spielzeit u.a. mit Elektra von Richard Strauss und Albert Lortzings Der Wildschütz große Erfolge am DNT feierte.
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