Theater Ulm
BühnePremieren
Selbstbeschreibung
THEATER ULM - MEHR WERT
Ein Theater ist für eine Stadt und Region kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. So steht die Spielzeit 2010/2011 am Theater Ulm unter einem Begriff aus der Ökonomie: MEHRWERT. Tatsächlich ist den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Ulm und seines weiten Umlandes das Theater Ulm immer mehr wert. Denn in der nun zu Ende gehenden, vierten Spielzeit unter Intendant Andreas von Studnitz schreiben wir Besucherzahlen, die ein ähnlich bescheiden ausgestattetes Haus in Deutschland kaum erreicht.
Dass Kultur als wichtiger Standortfaktor wirtschaftlicher Attraktivität unverzichtbar ist, gilt inzwischen als unbestreitbare Tatsache. Nicht nur in diesem Sinne ist Kunst mehr wert, als das Geld, das sie kostet. Die vielen jungen Theaterbesucher, die wir dank intensiver Jugendarbeit verzeichnen können, werden im Theater oft zum ersten Mal an das große Erbe unserer Kultur herangeführt. Und da Theater immer die Grundfragen unserer Existenz und unseres Zusammenlebens berührt, ist es politisch auch da, wo es das auf den ersten Blick gar nicht zu sein scheint. Auch das ist ein "Mehrwert", der mehr wert ist, als alle nicht gering zu schätzende "Umwegrentabilität".
Das Motto MEHRWERT weist angesichts erster Theaterschließungen in Deutschland darauf hin, dass auch und gerade in Zeiten knapper Finanzen das öffentliche Leben einer Stadt nach einem Theater-Aus nicht mehr so sein kann wie zuvor. "Es ist nicht wie eine Jacht on Monte Carlo. Was weg ist, ist nicht einfach wieder aufbaubar." (Andreas von Studnitz). Allerdings reagiert das Theater Ulm auf die veränderten Bedingungen: Mit Preisehöhungen im moderaten Rahmen, die das Missverhältnis zwischen Angebot und Leistung des Dreispartenhauses korrigieren, mit einem Spielplan, der die ganze Bandbreite des Genres auslotet, in dem Klassisches aktueller Dramatik gegenübergestellt wird, "Mut zu Populärem" neben ambitionierten Projekten steht. Geprägt ist das Programm auch durch die der Generalsanierung des Hauses geschuldeten verkürzten Spielzeit: Ab 26. Mai 2011 wird open-air vor der Kulisse der Wilhelmsburg gespielt; The Rocky Horror Show, Don Carlo, Cyrano de Bergerac.
Veränderungen gibt es auch im Team: Bass Jie Mei verlässt das Theater Ulm aus familiären Gründen, sein Nachfolger wird Jeoung-Su Seo, der unter anderem bei Siegfried Jerusalem in Nürnberg studierte. Auch Mezzosopran Gillian Crichtin verlässt Ulm, für sie kommt die Sopranistin Katarzyna Jagiello. Im Schauspielensemble wechselt Christian Taubenheim nach Würzburg, für ihn erhielt der aus Dortmund stammende Fabian Gröver einen Vertrag. Und auch in der Leitung steht ein Wechsel an. Nach 4 ½ Jahren fruchtbarer Arbeit verlässt die persönliche Referentin des Intendanten und Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Dr. Christine Tretow, Ulm und folgt einem Ruf als Direktorin für Organisation und Marketing und stv. Intendantin ans Hessische Landestheater Marburg. Die Nachfolge in der Leitung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit tritt Ende Mai Susanne Lemke an, die Funktion der persönlichen Referentin des Intendanten übernimmt die künstl. Betriebsdirektorin Susanne Ablaß.
Seit Beginn der Intendanz Andreas von Studnitz präsentiert sich das Theater Ulm mit einem breiteren Angebot als je zuvor; mit dem Ziel, das Theater Ulm stärker in die Gegenwart zu holen und eine größere Rolle als bisher im Ulmer Stadtleben zu spielen. Ein breiteres Publikum anzusprechen, das Haus den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt noch weiter zu öffnen, es zu einem Ort der Begegnung und auch zu einer Plattform für die freie Musik- und Theaterszene Ulms zu machen. Neben klassischen Autoren wie Euripides, Goethe, Schiller oder Kleist stehen seit der Intendanz von Studnitz nicht weniger als 45 lebende Autoren auf dem Spielplan des Theaters Ulm. Um diesem neuen Geist auch ein neues Ambiente zu schaffen, wurde das Foyer des Podiums zur Bar umgestaltet. Die PODIUM.bar ist täglich ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn (außer Sonntags) geöffnet und wird mit ihrer neuen Bühne auch als Veranstaltungsort genutzt.Begleitet werden die Neuerungen von einem umfassenden Mulitmedia-Angebot im Internet. Zu jeder Inszenierung werden hier zahlreiche Materialien zum Download bereitgestellt: Mit Videoclips, Interviews, Aufsätzen, Kommentaren und vielem mehr gibt das Theater Ulm Einblicke in die Dramaturgie und Inszenierungsarbeit und lädt sein Publikum herzlich zur lebendigen Auseinandersetzung mit und über die Gegenwart ein.
Ein Theater ist für eine Stadt und Region kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. So steht die Spielzeit 2010/2011 am Theater Ulm unter einem Begriff aus der Ökonomie: MEHRWERT. Tatsächlich ist den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Ulm und seines weiten Umlandes das Theater Ulm immer mehr wert. Denn in der nun zu Ende gehenden, vierten Spielzeit unter Intendant Andreas von Studnitz schreiben wir Besucherzahlen, die ein ähnlich bescheiden ausgestattetes Haus in Deutschland kaum erreicht.
Dass Kultur als wichtiger Standortfaktor wirtschaftlicher Attraktivität unverzichtbar ist, gilt inzwischen als unbestreitbare Tatsache. Nicht nur in diesem Sinne ist Kunst mehr wert, als das Geld, das sie kostet. Die vielen jungen Theaterbesucher, die wir dank intensiver Jugendarbeit verzeichnen können, werden im Theater oft zum ersten Mal an das große Erbe unserer Kultur herangeführt. Und da Theater immer die Grundfragen unserer Existenz und unseres Zusammenlebens berührt, ist es politisch auch da, wo es das auf den ersten Blick gar nicht zu sein scheint. Auch das ist ein "Mehrwert", der mehr wert ist, als alle nicht gering zu schätzende "Umwegrentabilität".
Das Motto MEHRWERT weist angesichts erster Theaterschließungen in Deutschland darauf hin, dass auch und gerade in Zeiten knapper Finanzen das öffentliche Leben einer Stadt nach einem Theater-Aus nicht mehr so sein kann wie zuvor. "Es ist nicht wie eine Jacht on Monte Carlo. Was weg ist, ist nicht einfach wieder aufbaubar." (Andreas von Studnitz). Allerdings reagiert das Theater Ulm auf die veränderten Bedingungen: Mit Preisehöhungen im moderaten Rahmen, die das Missverhältnis zwischen Angebot und Leistung des Dreispartenhauses korrigieren, mit einem Spielplan, der die ganze Bandbreite des Genres auslotet, in dem Klassisches aktueller Dramatik gegenübergestellt wird, "Mut zu Populärem" neben ambitionierten Projekten steht. Geprägt ist das Programm auch durch die der Generalsanierung des Hauses geschuldeten verkürzten Spielzeit: Ab 26. Mai 2011 wird open-air vor der Kulisse der Wilhelmsburg gespielt; The Rocky Horror Show, Don Carlo, Cyrano de Bergerac.
Veränderungen gibt es auch im Team: Bass Jie Mei verlässt das Theater Ulm aus familiären Gründen, sein Nachfolger wird Jeoung-Su Seo, der unter anderem bei Siegfried Jerusalem in Nürnberg studierte. Auch Mezzosopran Gillian Crichtin verlässt Ulm, für sie kommt die Sopranistin Katarzyna Jagiello. Im Schauspielensemble wechselt Christian Taubenheim nach Würzburg, für ihn erhielt der aus Dortmund stammende Fabian Gröver einen Vertrag. Und auch in der Leitung steht ein Wechsel an. Nach 4 ½ Jahren fruchtbarer Arbeit verlässt die persönliche Referentin des Intendanten und Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Dr. Christine Tretow, Ulm und folgt einem Ruf als Direktorin für Organisation und Marketing und stv. Intendantin ans Hessische Landestheater Marburg. Die Nachfolge in der Leitung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit tritt Ende Mai Susanne Lemke an, die Funktion der persönlichen Referentin des Intendanten übernimmt die künstl. Betriebsdirektorin Susanne Ablaß.
Seit Beginn der Intendanz Andreas von Studnitz präsentiert sich das Theater Ulm mit einem breiteren Angebot als je zuvor; mit dem Ziel, das Theater Ulm stärker in die Gegenwart zu holen und eine größere Rolle als bisher im Ulmer Stadtleben zu spielen. Ein breiteres Publikum anzusprechen, das Haus den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt noch weiter zu öffnen, es zu einem Ort der Begegnung und auch zu einer Plattform für die freie Musik- und Theaterszene Ulms zu machen. Neben klassischen Autoren wie Euripides, Goethe, Schiller oder Kleist stehen seit der Intendanz von Studnitz nicht weniger als 45 lebende Autoren auf dem Spielplan des Theaters Ulm. Um diesem neuen Geist auch ein neues Ambiente zu schaffen, wurde das Foyer des Podiums zur Bar umgestaltet. Die PODIUM.bar ist täglich ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn (außer Sonntags) geöffnet und wird mit ihrer neuen Bühne auch als Veranstaltungsort genutzt.Begleitet werden die Neuerungen von einem umfassenden Mulitmedia-Angebot im Internet. Zu jeder Inszenierung werden hier zahlreiche Materialien zum Download bereitgestellt: Mit Videoclips, Interviews, Aufsätzen, Kommentaren und vielem mehr gibt das Theater Ulm Einblicke in die Dramaturgie und Inszenierungsarbeit und lädt sein Publikum herzlich zur lebendigen Auseinandersetzung mit und über die Gegenwart ein.
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