faust hat hunger und verschluckt sich an einer grete
Viktor Bodó
Zwinger³
Probebühne
Szputnyik Shipping Company
ACC Weimar e.V.
Thomas Frank
Steffi Krautz
Die Glut
Boat People
a.tonal.theater
Theater in der Josefstadt
Andreas Karlaganis
Tanja Kramberger
DER FALL DORFRICHTER ADAM
Schauspielhaus
Universität für Musik und darstellende Kunst Graz‎
Franz Solar
Ebene 3
Haus der Berliner Festspiele
Regina Guhl
Markus Schneider
Sebastian Reiß
WUT
Regula Schröter
TaK - Theater am Kirchplatz
Blind Date
SCHAUSPIELHAUSGRAZ
BühnePremieren
Selbstbeschreibung
"Ein wohlgeordnetes Schauspiel sei eine wahre Schule der Sitten, Höflichkeit und Sprache", heißt es in einem Appell des Grafen Orsini und des Polizeipräsidenten an die steirischen Stände im Jahr 1770.
Nach längeren finanziell bedingten Komplikationen wurden die Bauarbeiten für ein neues Grazer Theatergebäude am 24. Oktober 1774 in Angriff genommen. Nach einer Rekordbauzeit von nicht ganz zwei Jahren wurde das neue Theater am 9. September 1776 eröffnet. Es handelte sich um ein landständisches Theater, das vom damaligen Grazer "landschaftlichen Maurermeister" und späteren Hofbaumeister, Joseph Hueber, geplant und errichtet wurde. In dieser Zeit gehörte auch Emanuel Schikaneder für eine Saison zum Ensemble.
Zu Weihnachten 1823 brach ein Brand aus. Das Schauspielhaus brannte bis auf die Haupt- und Mittelmauern völlig aus, wurde jedoch nach den Plänen des Hofbaumeisters Peter von Nobile wiederaufgebaut. 1825, am Geburtstag Kaiser Franz I., konnte das Schauspielhaus wiedereröffnet werden. Berühmtester Schauspieler in dieser Ära des Neubeginns war Johann Nestroy, der auch in Graz verstarb.
1953 wurde das Haus aus baupolizeilichen Gründen geschlossen. Nach Umbauten, unter Wahrung des historischen Baubestandes, und mit einem Neubau des Bühnenhauses wurde es 1964 mit "Hamlet", in der Hauptrolle Helmuth Lohner, wiedereröffnet. Seither gehört das Schauspielhaus ganz dem Sprechtheater und ist aus der steirischen Kulturszene nicht mehr wegzudenken. Die letzte große technische Erneuerung der gesamten Bühnentechnik wurde in den Sommerpausen 1999 und 2000 durchgeführt, sukzessive wurde in diesen Jahren auch das Foyer erneuert und architektonisch den Gegenwartsbedürfnissen angepasst.
Von 2000 bis 2006 stand das Schauspielhaus Graz unter der Leitung von Schauspieldirektor Matthias Fontheim, ab der Saison 2004/05 war er geschäftsführender Intendant.
Matthias Fontheim wechselte danach zum Staatstheater Mainz. Mit der Spielzeit 2006/2007 übernahm die polnische Theaterregisseurin und bisherige Gerneralintendantin des Düsseldorfer Schauspielhauses, Anna Badora, die Leitung in Graz.
Unter Anna Badora wurde das Schauspielhaus Graz 2008 als einziges österreichisches Theater in die UNION DES THÉÂTRES DE L´EUROPE aufgenommen.
In den Spielzeiten 2007/2008 und 2008/2009 wurde das Schauspielhaus Graz jeweils drei Mal für den Wiener Nestroy-Theaterpreis nominiert. 2008 gewann der ungarische Regisseur Viktor Bodó den Preis in der Kategorie Beste Ausstattung für seine Produktion Alice, die u.a. auch zu den Salzburger Festspielen eingeladen war. Neben Bodó waren 2008 Andrea Wenzl (Hauptrolle Alice) und Suse Wächter (Puppen in GO WEST. Eine Familie wandert aus) nominiert. 2009 gab es Nominierungen für Verena Lercher (als bester Nachwuchs in Baumeister Solness), Peter Simonischek (bester Schauspieler in Baumeister Solness) und erneut Viktor Bodó (beste Regie bei Die Stunde da wir nichts voneinander wussten).
2010 folgte die Einladung zum Berliner Theatertreffen für die Produktion Die Stunde da wir nichts voneinander wussten. Mit einer Einladung zum Theatertreffen werden die zehn bemerkenswertesten deutschsprachigen Theaterinszenierungen einer Saison ausgezeichnet.
Nach längeren finanziell bedingten Komplikationen wurden die Bauarbeiten für ein neues Grazer Theatergebäude am 24. Oktober 1774 in Angriff genommen. Nach einer Rekordbauzeit von nicht ganz zwei Jahren wurde das neue Theater am 9. September 1776 eröffnet. Es handelte sich um ein landständisches Theater, das vom damaligen Grazer "landschaftlichen Maurermeister" und späteren Hofbaumeister, Joseph Hueber, geplant und errichtet wurde. In dieser Zeit gehörte auch Emanuel Schikaneder für eine Saison zum Ensemble.
Zu Weihnachten 1823 brach ein Brand aus. Das Schauspielhaus brannte bis auf die Haupt- und Mittelmauern völlig aus, wurde jedoch nach den Plänen des Hofbaumeisters Peter von Nobile wiederaufgebaut. 1825, am Geburtstag Kaiser Franz I., konnte das Schauspielhaus wiedereröffnet werden. Berühmtester Schauspieler in dieser Ära des Neubeginns war Johann Nestroy, der auch in Graz verstarb.
1953 wurde das Haus aus baupolizeilichen Gründen geschlossen. Nach Umbauten, unter Wahrung des historischen Baubestandes, und mit einem Neubau des Bühnenhauses wurde es 1964 mit "Hamlet", in der Hauptrolle Helmuth Lohner, wiedereröffnet. Seither gehört das Schauspielhaus ganz dem Sprechtheater und ist aus der steirischen Kulturszene nicht mehr wegzudenken. Die letzte große technische Erneuerung der gesamten Bühnentechnik wurde in den Sommerpausen 1999 und 2000 durchgeführt, sukzessive wurde in diesen Jahren auch das Foyer erneuert und architektonisch den Gegenwartsbedürfnissen angepasst.
Von 2000 bis 2006 stand das Schauspielhaus Graz unter der Leitung von Schauspieldirektor Matthias Fontheim, ab der Saison 2004/05 war er geschäftsführender Intendant.
Matthias Fontheim wechselte danach zum Staatstheater Mainz. Mit der Spielzeit 2006/2007 übernahm die polnische Theaterregisseurin und bisherige Gerneralintendantin des Düsseldorfer Schauspielhauses, Anna Badora, die Leitung in Graz.
Unter Anna Badora wurde das Schauspielhaus Graz 2008 als einziges österreichisches Theater in die UNION DES THÉÂTRES DE L´EUROPE aufgenommen.
In den Spielzeiten 2007/2008 und 2008/2009 wurde das Schauspielhaus Graz jeweils drei Mal für den Wiener Nestroy-Theaterpreis nominiert. 2008 gewann der ungarische Regisseur Viktor Bodó den Preis in der Kategorie Beste Ausstattung für seine Produktion Alice, die u.a. auch zu den Salzburger Festspielen eingeladen war. Neben Bodó waren 2008 Andrea Wenzl (Hauptrolle Alice) und Suse Wächter (Puppen in GO WEST. Eine Familie wandert aus) nominiert. 2009 gab es Nominierungen für Verena Lercher (als bester Nachwuchs in Baumeister Solness), Peter Simonischek (bester Schauspieler in Baumeister Solness) und erneut Viktor Bodó (beste Regie bei Die Stunde da wir nichts voneinander wussten).
2010 folgte die Einladung zum Berliner Theatertreffen für die Produktion Die Stunde da wir nichts voneinander wussten. Mit einer Einladung zum Theatertreffen werden die zehn bemerkenswertesten deutschsprachigen Theaterinszenierungen einer Saison ausgezeichnet.
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