Rienzi, der letzte der Tribunen
PremiereBeschreibung Kritik schreiben Produktionsteam Mitwirkende
Beschreibung
Große tragische Oper in fünf Akten
Dichtung von Richard Wagner nach dem Roman Rienzi, or The Last of the Tribunes von Edward George Bulwer-Lytton
Uraufführung am 20. Oktober 1842 in Dresden
Rom in Flammen – Mitte des 14. Jahrhunderts, der Papst regiert von Avignon aus. In der Ewigen Stadt kämpfen die rivalisierenden Adelsfamilien Colonna und Orsini erbittert um die politische Vorherrschaft. Da reißt ein charismatischer Idealist die Macht an sich, ein Mann aus dem Volk und Führer der Bürgerpartei – Cola di Rienzi. Â
Sechs Jahrzehnte nach der erfolgreichen Dresdner Uraufführung findet ein mittelloser „Künstler“ in Richard Wagners Werk über Aufstieg und Fall eines Volkstribunen seine eigene politische Sendung vorgezeichnet. Sein Name: Adolf Hitler. Â
Regisseur Philipp Stölzl interpretiert RIENZI als eine Parabel über die gefährliche Gratwanderung zwischen Hybris und Realpolitik. Der republikanische Traum des Volkstribuns mündet in Diktatur und Zerstörung. In der ihm eigenen Bildsprache wird die Bühne für Stölzl zur multimedialen Versuchsanordnung über das unausweichliche Schicksal eines Politikers mit Allmachtsphantasien.










