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Oper in vier Akten
Uraufführung am 14. März 1847 in Florenz [1. Fassung], am 21. April 1865 in Paris [2. Fassung]
Berliner Premiere am 12. Juni 2011
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Die menschliche Abgründigkeit, die selbst den Harmlosesten bereit macht, ungehemmt und buchstäblich über Leichen gehend Macht zu erlangen und an dieser zumeist unrechtmäßig erworbenen Macht festzuhalten – durch die Darstellung in diesem Werk ist der Keim gelegt für die psychologische Oper modernen Zuschnitts, die weitaus häufiger zunächst mit dem Wagnerschen Musikdrama assoziiert wird. Hexen, Geister, Erscheinungen, alles Unheimliche, das Gesang wie Szene beherrscht, lassen sich als äußeres Bild innerer Zustände der Protagonisten verstehen: MACBETH ist aufgrund der romantischen Grundausrichtung weitaus stärker eine Einladung zu psychologischer Deutung als es viele der Vorgängerwerke von NABUCCO über ERNANI bis ATTILA waren.
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