Le Cid
UraufführungBeschreibung Kritik schreiben Produktionsteam
Beschreibung
Ein bisher unaufgeführtes Meisterwerk aus der Feder des deutsch-französische Komponist Théodore Gouvy (1819-1898) über den legendären spanischen Heerführer „Cid“, dem Pierre Corneille 1637 ein literarisches Denkmal gesetzt hatte.
Der deutsch-französische Komponist Théodore Gouvy (1819 bis 1898) arbeitete zeitlebens auf der Nahtstelle beider Länder. In Saarbrücken- Schafbrücke geboren, ausgebildet in Paris, war er sowohl Mitglied der Preußischen Akademie der Künste als auch Chevalier der französischen Ehrenlegion. Schon zu Lebzeiten wurde er für seine Mischung aus »französischem Esprit« und »deutscher Gründlichkeit« gewürdigt. Doch sein musikalischer Ruhm fiel später dem zunehmenden Nationalismus in Europa zum Opfer. 1865 arbeitete Gouvy an einer großen Oper über den legendären spanischen Heerführer »Cid«, dem Pierre Corneille 1637 ein literarisches Denkmal gesetzt hatte. Der berühmte Tenor Ludwig Schnorr von Carolsfeld, den Gouvy für die Titelrolle vorgesehen hatte, starb jedoch noch vor der geplanten Uraufführung in Dresden. Gouvy zog das Werk zurück, es blieb unveröffentlicht und liegt heute im Institut Théodore Gouvy in Hombourg-Haut. Am Saarländischen Staatstheater findet nun die Uraufführung des Werkes statt.
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Der deutsch-französische Komponist Théodore Gouvy (1819 bis 1898) arbeitete zeitlebens auf der Nahtstelle beider Länder. In Saarbrücken- Schafbrücke geboren, ausgebildet in Paris, war er sowohl Mitglied der Preußischen Akademie der Künste als auch Chevalier der französischen Ehrenlegion. Schon zu Lebzeiten wurde er für seine Mischung aus »französischem Esprit« und »deutscher Gründlichkeit« gewürdigt. Doch sein musikalischer Ruhm fiel später dem zunehmenden Nationalismus in Europa zum Opfer. 1865 arbeitete Gouvy an einer großen Oper über den legendären spanischen Heerführer »Cid«, dem Pierre Corneille 1637 ein literarisches Denkmal gesetzt hatte. Der berühmte Tenor Ludwig Schnorr von Carolsfeld, den Gouvy für die Titelrolle vorgesehen hatte, starb jedoch noch vor der geplanten Uraufführung in Dresden. Gouvy zog das Werk zurück, es blieb unveröffentlicht und liegt heute im Institut Théodore Gouvy in Hombourg-Haut. Am Saarländischen Staatstheater findet nun die Uraufführung des Werkes statt.
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