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Oper
Violetta Valéry, berühmteste Kurtisane von Paris, lernt auf einem Fest den naiven Alfredo Germont kennen, der bereits seit einiger Zeit für sie schwärmt. Sein Liebesgeständnis verwirrt sie und seine Aufrichtigkeit weckt ihre Jungmädchenträume, so dass sie schließlich ihr luxuriöses, aber gesellschaftlich verachtetes Leben verlässt, um mit ihm außerhalb der Großstadt zu leben. Ihr Glück scheint vollkommen, als plötzlich Alfredos Vater das Gespräch mit der "gefallenen Frau" sucht, um ihr klarzumachen, dass sie seinen Sohn verlassen soll, um Alfredos Zukunft nicht im Wege zu stehen. Violetta respektiert den Willen des Vaters und verlässt Alfredo, ohne ihm die Gründe zu nennen. Dieser, zutiefst verletzt, demütigt sie nun in aller Öffentlichkeit. Violetta bricht zusammen und ihre schon lange schwelende Krankheit bricht aus. Der Schmerz, Alfredo verloren zu haben, schwächt sie zunehmend und ihre Hoffnung auf seine Rückkehr schwindet mehr und mehr. Als er schließlich doch zu ihr kommt, liegt Violetta im Sterben...
Im Mittelpunkt steht eine Frau, die wie kaum eine andere der Opernliteratur der männlichen Sehnsucht nach einer heiligen Hure entspricht: Erotisch höchst begehrenswert, von tiefster aufrichtiger Emotionalität und von fast heiliger Opferbereitschaft, die in einem entsagungsreichen Tod endet. Nach "Rigoletto" und dem "Troubadour" spielt das Theater Plauen-Zwickau nun die dritte Erfolgsoper des überaus populären "Dreigestirns" von Giuseppe Verdi, das den Ruhm des damals 39-jährigen weltweit festigen sollte.
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