Faust
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Schauspiel nach J. W. v. Goethe
Fast ein Vierteljahrhundert ist es nun her, da stellte sich der damalige Ohnsorg-Intendant Konrad Hansen der Herausforderung, das Theaterstück der Deutschen schlechthin, Goethes Faust, in plattdeutscher Sprache auf die Bühne zu bringen. In dem großen niederdeutschen Autor Friedrich Hans Schaefer fand er einen kongenialen Nachdichter des sprachmächtigen Werkes. Schaefer, der u.a. auch für die Übertragung von Kleists „Der zerbrochne Krug“ – „Dat Schörengericht“ – verantwortlich zeichnet, reduzierte die Handlung auf Fausts Teufelspakt und die Gretchen-Geschichte:
Doktor Faust, des Gelehrtendaseins überdrüssig, wendet sich der Magie zu und schließt einen Pakt mit Mephisto, einem Abgesandten der Hölle. Er verkauft dem Teufel seine Seele für ein jugendliches Äußeres und ein abenteuerliches Leben voller Ausschweifungen. Auf ihrer gemeinsamen Reise begegnen sie der jungen, unschuldigen Magreet. Fausts Begierde ist geweckt, Mephisto betätigt sich, unterstützt von Frau Marthe Schwerdtlein, als Kuppler und führt Faust und Magreet zusammen. Faust entehrt Gretchen, die Katastrophe nimmt ihrem Lauf …
Mit der Neuinszenierung von Frank Grupe - mit Joachim Bliese als "Faust" und Uwe Friedrichsen als "Mephisto" - steht nun eine aktualisierte Fassung auf dem Spielplan, die durch einige von Manfred Brümmer übertragene Szenen ergänzt wurde.
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