Das Hohelied der Liebe
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Komm nun, mein Liebster, dein Garten ruft dich!
Das Hohelied der Liebe oder wörtlich Lied der Lieder zählt zum Schönsten, was die Liebeslyrik der Weltliteratur zu bieten hat. Das erotische Gedicht aus dem Alten Testament, das die Annäherung zwischen zwei Liebenden schildert, entfaltet in arabesken Sprachmalereien eine unvergleichliche Atmosphäre aus Intimität und unstillbarer Sehnsucht. In seiner Bearbeitung des Textes möchte der Regisseur Kai Tuchmann sich den Versen nicht nur über Sprache sondern auch über Bewegung und Musik nähern. Seine Hinter- und Befragung der Liebe und des Liebens soll gleichzeitig eine Erforschung der darstellerischen Möglichkeiten des bewegten Körpers sein. Zur Vorbereitung auf die Inszenierung haben sich Tuchmann und sein Ausstatter Tobias Becker eigens auf eine Recherchereise nach Israel begeben.
Nach Die Beauty Queen von Leenane von Martin McDonagh und Sophokles? Philoktet legt der Berliner Regisseur damit seine dritte Inszenierung am Deutschen Nationaltheater Weimar vor. Die Musik zum Hohelied wird, wie schon bei Philoktet, von Michael Kessler komponiert.
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