Ballett 1 - Different Stories
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Wie schon in den vergangenen Spielzeiten, ist es dem Kieler Ballettdirektor und Chefchoreografen Mario Schröder ein Anliegen international renommierte Choreografen in den Norden zu holen. Nach zwei gelungenen Spielzeiten mit Namen wie Nils Christe und Christopher Bruce folgt nun der israelische Choreograf Itzik Galili den Ruf an die Förde.
Vier ausgewählte Choreografien aus dem Schaffen Galilis werden in diesem Ballettabend zu erleben sein.
Die Choreografie UNTIL.WITH/OUT.ENOUGH zur ergreifenden Musik von Henrik Gorecki beschreitet dynamische Wege von Ebbe und Flut. Eine zerbrechliche und dunkle Fantasie dringt empor, melancholisch und pur. Das Stück FRAGILE ist eine Ode an den Tänzer – ein intimes Duett, in dem die Frau durch ihre Verletzlichkeit Stärke ausstrahlt, in dem sie sich bemüht, ihren männlichen Partner dazu zu bringen, seine Ängste zu überwinden. Eine kraftvolle, ergreifende Erkundung von Stärken und Ängsten über die Kommunikation von Emotionen.THE 2ND MONKEY – Schizophrenie oder Realität – existiert der 2. Affe nur in den Köpfen oder ist er real existent? Das Stück THINGS I TOLD NOBODY – ein gedankenvolles und wahrlich hinreißendes Stück über Geheimnisse der Kommunikation zwischen den Geschlechtern.
Der neue Ballettabend zeigt eine Retrospektive des choreografischen Schaffens des israelischen Choreografen Itzik Galili. Der Kieler Ballettdirektor Mario Schröder
begab sich einmal mehr auf die Suche nach dem Besonderen in der Welt des Tanzes
und stieß dabei auf Galilis Kreationen. Wie schon in den vergangenen Spielzeiten, in
denen große Namen wie Nils Christe und Christopher Bruce in Kiel gastierten, möchte Schröder mit dem Engagement Itzik Galilis wieder eine neue choreografische Handschrift vorstellen und somit das Repertoire des Balletts Kiel erweitern.
Vier Stücke vereinen sich zu einem Abend:
Things I told nobody
Die Verschmelzung von Poesie, Humor und Virtuosität. Ausschnitte aus älteren arbeiten Galilis gleiten mit Ironie, Humor und Sarkasmus vorüber. Das Stück wurde mit Material aus „Blue Grass“ entwickelt, das Galili 1999 für das Ballets de Monte Carlo entwickelt hat.
Fragile
Eine Ode an den Tänzer – ein intimes Duett, eine ergreifende Erkundung von Stärken und Ängsten zu Musik von Gavin Bryars Sub Rosa. Getanzte Liebeslyrik über Möglichkeiten der Annährung und Lösung.
The 2 nd monkey
Eine Studie über die Ansprüche eines Tänzers ans sich selbst und über die komplexe Dynamik zwischen einem Tänzer und seinem Direktor. Aber: Gibt es den zweiten Affen irgendwo da draußen oder existiert er nur im Kopf des Tänzers?
Until.With/Out.enough
Ebbe und Flut, Nähe und Distanz, Tempo und Ruhe, aufeinander zugehen und voneinander abwenden. Eine zerbrechliche und dunkle, melancholische Fantasie. Bewegung im geschlossenen Seelenraum. Gedanken, die verbalisiert werden wollen, aber unhörbar bleiben.
Lichtdesign „Fragile“; „Until.With/Out.enough“: Yaron Abulafia
Lichtdesign „Things I told nobody“; The 2nd monkey“: Itzik Galili, Yaron Abulafia
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